Sonntag, 7. August 2011

Isla Negra & Cartagena

Nach einer Woche Uni war es Zeit für unsere erste kleine Reise! Eigentlich wollten Frito, der eigentlich Fridtjof heißt und in Bremen studiert, einen Wochenendtrip machen, aber da es halt immer noch Winter ist und viele Sachen einfach schöner sind, wenn es etwas wärmer ist (bzw wandern bei nicht gefrorenem Boden angenehmer ist und Weinstöcke die grün sind schöner sind), haben wir uns dazu entschlossen erst mal die nahe Umgebung zu erkunden. Zusammen mit Hélène (F), Rosie (USA) und Tanguy (F, keine Ahnung wie man das schreibt :D)  haben wir uns also am Samstagmorgen in den Bus gesetzt und sind nach Isla Negra gefahren, das übrigens nur eine Halbinsel ist. Wie ich mir von einem Mit-Hostaler in Santiago schon dauernd anhören konnte, gibt es dort eines der drei Häuser des berühmten chilenischen Schriftstellers und Poets Pablo Neruda (die andern sind in Santiago und Valparaíso). Pablo Neruda hatte eine Affinität für das Meer und Schiffe, deshalb liegt sein Haus, das jetzt ein Museum ist, direkt am Meer und ist einem Schiff nachempfunden, d.h. lange schmal Räume. Außerdem hat er alles mögliche gesammelt, teilweise aus andern Ländern und teilweise Sachen, die an Land gespült wurden. Und er hatte anscheinend ziemlich verrückte Freunde, die sich z.B. einfach mal überlegt haben ein riesiges Pferd in einem seiner Zimmer zu bauen.. jaa war auf jeden Fall interessant:) Und die Aussicht und der Strand waren auch mega schön, war nur leider etwas bewölkt als wir da waren, aber dafür waren die brausenden Wellen umso schöner :) Nach so viel Kultur brauchten wir erst mal ein Menu del Dia. Und ganz ehrlich, so viel ist in Isla Negra nun auch nicht los, zumindest nicht im Winter, im Sommer ist der Strand sicherlich voll. Also sind wir kurz entschlossen mit, oder besser gesagt ohne Hilfe der absolut ahnunglosen Frau im Informationsstand nach Cartagena gefahren. Cartagena wurde im Reiseführer als Valparaíso in klein beschrieben und das trifft es ziemlich genau, nur das Valparaíso natürlich noch viel schöner ist;) Mir fällt gerade auf, dass ich Valpo (wie man unter Kennern sagt;) noch gar nicht beschrieben habe, aber das kommt dann nächstes Mal;) Wir hatten Glück, denn während wir durch Cartagena wanderten, traute sich nach und nach die Sonne heraus und verscheuchte die Wolken, super schön! Über das Blau der Himmels hier kann ich mich einfach jedes Mal wieder freuen, so blöd es klingt! Haben uns dann in einem der kleinen Shops, die recht unscheinbar sind aber voll gepackt mit allen möglichen Sachen (muss echt mal n Foto davon machen, die sind einfach überall!) was zu trinken gekauft und haben unseren Saft geschlürft (Alkohol auf der Straße trinken ist verboten), uns einen Zaun gesucht und die Aussicht über die Bucht genossen. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei ... bis die Nacht in der Hollywoodbar anfing und mit einem terremoto (=Erdbeben =Wein, Sherry oder ein anderer Alkohol nach belieben, und Vanilleeis, sehr süß und sehr gefährlich, weil man den Alkohol einfach gar nicht schmeckt) endete. Aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte.. ;)
Also schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es heißt "Anna-Lena in Chile" :P

Liebe Grüße***





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